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Die
Rabauken sind eine deutsche Oi!-Band, welche aktiv bis 2001 agierte. Sie wurden zu Beginn der 1990er von den Brüdern Mario und Bernd Zippel in Erkrath gegründet. Letztgenannter war auch Mitglied der Band
Verlorene Jungs.
Der Band wurde stets eine Verbindung zur neonazistischen Szene nachgesagt, obgleich dieser Vorwurf von der Band vehement bestritten wird.
"Bernd", Sänger und Gitarrist der Band, griff den Vorwurf in einem Interview mit der unpolitischen Skinhead Website Oi-Vision.de vom 10. Juni 2001 erneut auf und verwies auf den Song "Revolution", indem die Band seiner Meinung nach klar Position gegen jegliche politische Radikale bezieht. Die Band sehe sich selbst als unpolitisch, der vielfach kritisierte Song "Unser Vaterland" sei Ausdruck patriotischen Stolzes, jedoch weit davon entfernt rechtsradikal zu sein.
Nichtsdestotrotz erfuhr der Verfassungsschutz NRW erstmals 1993 bei einer Feier eines Junge-Nationaldemokraten-Mitglieds von der Band. Nach Angaben des Verfassungsschutzes soll es bei einigen der sieben bekannt gewordenen Konzerten zwischen 1996 und 2001 „zu »Sieg-Heil-Rufen« und zum Zeigen des »Hitler-Grußes«“ gekommen sein. Bei einem Auftritt mit den Bands
Trabireiter und Chaoskrieger sang das Publikum das Horst-Wessel-Lied. Alben von den Rabauken wurden auch in rechtsextremen Vertrieben, wie Hansa Records oder White Music, angeboten. Zudem wird der Band vorgeworfen mit rechten Bands zusammen zu arbeiten. Oliver Lange, ein ehemaliges Bandmitglied, spielte außerdem eine Zeit lang bei der rechtsextremen Band Starkstrom.
Seit 2003 ist die Band ohne Schlagzeuger und trat daher nicht auf. 2008 verließ auch Mario Zippel die Band. Seitdem sind die Rabauken ein Solo-Projekt von Bernd.